Rückenschmerzen und Co. mit Sport bekämpfen

Sich trotz Schmerzen zu sportlicher Bewegung aufzuraffen, ist nicht jedermanns Sache. Doch die Wirkung von Sport gegen Beschwerden wie Rückenschmerzen zeigt, dass Bewegungstherapien oft genau das Richtige gegen Verspannungen und Muskelschwächen ist. Damit lassen sich vor allem typische Volkskrankheiten bekämpfen, die beispielsweise aufgrund der ungesunden Körperhaltung bei der Büroarbeit entstehen. Selbst, wer ohnehin eher unsportlich ist, sollte sich nicht abschrecken lassen. Lediglich Verletzungsschmerzen und Beschwerden durch Quetschungen oder Entzündungen dürfen nicht durch Bewegung bekämpft werden.

Tägliche Übungen helfen langfristig

Die meisten Formen von Rückenschmerzen oder auch Nackenbeschwerden werden durch stress- oder haltungsbedingte Verspannungen hervorgerufen. Sportliche Bewegung kann dagegen sogar auf mehreren Wegen helfen. Zum einen werden durch Sportarten wie Pilates und Yoga, aber auch durch Schwimmen, Langlauf oder Walking Muskelpartien trainiert, die bislang zu wenig ausgeprägt waren. Auf diese Weise lässt sich die Körperhaltung verbessern und haltungsbedingte Schmerzen verschwinden. Die Bewegungsübungen tragen auch dazu bei, verkrampfte Muskeln und Verspannungen zu lösen. Darüber hinaus hat sportliche Aktivität auch positive psychische Auswirkungen, denn wenn der Kopf beim Sport frei wird, fällt auch der Stress von einem ab. Zudem profitieren Betroffene davon, dass beim Sport Botenstoffe im Gehirn ausgeschüttet werden, die dafür sorgen, dass die Wahrnehmung von Schmerzen eingeschränkt wird. Idealerweise sollten Rückenpatienten deshalb täglich gezielte Bewegungsübungen machen.

Keine Bewegungstherapie bei Nervenschädigungen

In Fällen allerdings, in denen die Rückenschmerzen nicht die Folge von Verspannungen oder zu schwach ausgeprägten Muskeln sind, ist Vorsicht angesagt. Denn Beschwerden im Rücken oder auch in den Beinen werden häufig auch durch Nervenschädigungen ausgelöst, die aufgrund von Entzündungen oder Quetschungen entstehen. Um einschätzen zu können, ob die eigenen Symptome zu typischen Nervenschmerzen passen, stehen Fachportale wie nervenschmerz-ratgeber.de für die Recherche zur Verfügung. Dabei wird vor allem eines klar: Mit Nervenschmerzen ist nicht zu spaßen. Deshalb sollte bei Verdacht auf derartige Probleme sofort ein Arzt konsultiert werden.

Rückenschmerz-Patienten können häufig durch aktives Bewegungstraining etwas gegen ihre Schmerzen tun. Vor allem Verspannungen und Schmerzen aufgrund von Fehlstellungen lassen sich so oftmals gut in den Griff bekommen. Allerdings trifft das nicht bei Nervenschmerzen zu, bei denen Bewegung eher kontraproduktiv wäre.

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